Zum Glück und wegen dem Ei passierte mir dabei aber nichts. Habe ich
schon erwähnt, dass ich das Ei auf dem Kopf trug? Maiszerais und ich
durften uns daraufhin das Rätsel des soeben geschlüpften Drachenmädchens
anhören. Sie sang es uns vor:
Willst du ein Leben ohne Sorgen
kannst du von mir das Glück dir borgen.
Hör gut zu, ich schenk es dir.
Aufgaben lösen musst du vier.
Ist der Mond am Himmel voll,
hör auf das Schweinelied in Moll.
Geh dann zum Berg des weisen Drachen
und spring ihm mutig in den Rachen.
Schnitz dir 'ne Flöte aus 'nem Ast,
gönn dir im Krähental 'ne Rast.
Lass alles, was du hast, dort liegen
und du wirst am Ende siegen!
Mit »Glück« war eigentlich die berühmteste Tafel Schokolade der Welt
gemeint. Und mit diesem Rätsel sollten wir am Ende dahin gelangen, wo sie
versteckt war. Was wir auch taten. Gemeinsam. Obwohl Maiszerais einige
Male versuchte, mich umzubringen.
Zuvor aber mussten wir noch drei Schweine, die in einer Baumkrone
festsaßen, beim Singen trauriger Lieder zuhören und einem alten, bösen
Drachen selbst welche vorsingen. Danach stieß Maiszerais mich von der
höchsten Brücke, die ich je gesehen hatte (fallend, von unten). Zum Glück
rettete mich - und leider auch Maiszerais - im letzten Moment das rosa
Drachenmädchen, das dem ersten Ruf meiner neuen Zauberflöte gefolgt war.
Sie setzte uns im Tal ab, hielt ein Nickerchen, und überließ es uns, den
Rest des Weges zur Schokolade alleinzurückzulegen. Nackt. Immerhin war es
nicht kalt.